Familiensache
Zwischen Kinderzimmer, Kita und Job: Irini Paul lebt mit Ehemann, Sohn und Tochter in Nürnberg und berichtet von großen und kleinen Abenteuern einer "Rabenmama" und ihrer Familie.
Wir sind Spätzünder, hinken hinterher und sind irgendwie wohl doch das Letzte. Zumindest konnte ich den vergangenen Wochen den Eindruck bekommen, wenn ich all die Reaktionen auf eine Kleinigkeit in unserer Familie bedenke. “WAAAAAAAAAAS, sie trägt noch eine Windel?”"Aber doch nur nachts, oder? Ach so, auch noch tagsüber.” Von all den “mmhs” und “ajas” mal ganz abgesehen. weiter lesen
irini: Tuesday, 21. May 2013, 22:17 in
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Endlich bin ich nicht mehr alleine. Endlich nimmt die Welt Anteil an meinem Schicksal. Alles redet von Lug und Betrug, von gezinkten Karten und Vorspiegelung falscher Tatsachen. Da kann ich nicht nur mitreden, sondern ein Lied davon singen. Oder wie war das neulich beim Besuch von klein Heinrich…
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irini: Tuesday, 30. April 2013, 22:09 in
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Einkaufen mit Kindern kann eine echte Herausforderung sein. Dort die Gummibärchen auf dem Weg zu den Karotten, da der Badezusatz mit dem lustigen Fischkopf auf der Flasche, und, ach würstchen gab’s ja auch schon eeeeeeeeewig nicht mehr (die ich – ganz im Vertrauen – jedes Mal entsorgen muss, weil sie dann doch keiner mochte). An das Gewinsel von unserem Sohn im Supermarkt habe ich mich längst gewöhnt. Unsere Zweieinhalbjährige ist bislang recht zahm, was den Konsum-Terror beim Einkauf eingeht. Bis neulich eben.
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irini: Tuesday, 19. March 2013, 12:26 in
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Heute gelobe ich Besserung. Ich werde mich nie wieder, wirklich nie wieder beschweren. Nie wieder über ein geplatztes Konzert, weil Tochter Husten, nicht über das geplatzte Wochenende zu zweit am Lago Maggiore, weil Sohn Fieber. Und überhaupt, ich werde nie wieder jammern, weil ich an manchen Tagen echt fertig in die Redaktion hetze. Seitdem ich Sandra kenne, seitdem will ich genügsamer werden….
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irini: Monday, 21. January 2013, 13:03 in
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Es gibt einen neuen Mann in meinem Leben. Er hört auf den schönen Namen Sebastian und sieht, wenn ich ganz ehrlich bin, nicht mal schlecht aus. Er ist gut in Schuss und weiß genau, was mir gut tut. Zumindest habe ich den Eindruck, aber bei Männern weiß man ja nie so recht…
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irini: Wednesday, 07. November 2012, 21:00 in
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Zu den vielen Phänomenen des Eltern-Daseins gehört es, sich über kurz oder lang zum Narren zu machen. Freilich alles zum Wohle der Kinder, denen man nicht jeden Wunsch aus ideologischen und ästhetischen Gründen abschlagen will. Also rangeln wir auf Kita-Sommerfesten mit anderen um viel zu kleine Stühle bei der “Reise nach Jerusalem”, hängen uns beim Straßenzug alberne Blumenketten um den Hals oder malen uns zum Kinderfasching für über 40-Jährige eher unwürdige Schnurrhaare auf die Backen. Doch das ist alles nichts im Vergleich zur jüngsten Heldentat meines Mannes… weiter lesen
irini: Monday, 17. September 2012, 22:18 in
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Bei Geschenken zum Kindergeburtstag war ich eigentlich noch nie ratlos. Da ich selbst keine Überraschungsgeschenke für die Kinder mag, frage ich die Mütter und Väter einfach, die Kinder selbst oder eben unseren Sohn. Der weiß eigentlich immer, was gefragt ist. Und so ganz blöd bin ich ja auch nicht – schließlich habe ich ja auch einen Fünfjährigen und weiß daher, was für einen eigenwilligen Geschmack Kinder zuweilen haben können. Ich sag nur “Sponge Bob” oder “Blink-Schuhe” – ein Grauen zum darauf Wandeln oder eben Hüpfen. Sei’s drum. Aber der Geburtstag der kleinen Sarah hat mich dann neulich dann doch ganz schön ins Schleudern gebracht. weiter lesen
irini: Thursday, 26. July 2012, 20:33 in
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In letzter Zeit habe ich viel über den Begriff “Rabenmutter” nachgedacht. Nein, ich habe nicht darüber nachgedacht, ich habe mich damit herum gequält. Morgens nach dem Aufstehen schlich er sich heran, abends lag ich im Bett und schmiss mich damit von einer Seite auf die andere. Was aber eigentlich noch viel schlimmer war: irgendwann ging ich meinem Umfeld damit gehörig auf die Nerven. Und alles nur wegen fünf kurzen Tagen, an denen ich mich einmal aus meinem Familienleben ausklinken wollte – freilich ohne Kinder…
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irini: Thursday, 05. July 2012, 23:30 in
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Als Kind habe ich gebratene Leber geliebt – mit viel Zwiebeln und viel Liebe von der besten Oma der Welt zubereitet. Wenn es am Sonntag den obligatorischen Braten gab, dann habe ich mit meinen drei älteren Geschwistern um das beste Stück gerangelt. Und bei unserem Dorfmetzger hoffte ich immer auf die Frage: Mogst a gelbworscht? (magst du eine Gelbwurst haben?) Ich liebte Wurst und Fleisch – so wie unsere Kinder, die sich selbige ohne Sinn und Verstand reinschieben.
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irini: Friday, 11. May 2012, 22:28 in
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Unser kleiner Großer hat eine blühende Phantasie. Das mag auch daran liegen, dass er eben doch lieber Geschichten mag als die “werd-ein-schlaues-kind”-Bücher, die ich ihm regelmäßig unter die Nase halte. Einmal durchblättern – das war’s. Stattdessen Geschichten von fliegenden Schweinen und dicken Katern, die in Holzfässern auf Weltreise gehen, oder von dem Meeresbewohner Flori Flunkerfisch, der seinem Namen alle Ehre macht. Hätten wir mal nur nicht damit angefangen …
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irini: Monday, 12. March 2012, 23:04 in
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